Mein Afrika Blog

von Lukas Onken

February 27, 2010 at 5:10pm
Notes

Afrika, ich komme wieder…

Da Emanuel mich neulich darauf aufmerksam machte, dass es doch nicht sein könne, eine Blogleiche, wie diese hier, nicht mit einem gebührenden Abschiedspost zu versehen, fühle ich mich nun in der Pflicht, dies schleunigst nachzuholen.

Doch, was schreibt man, wenn man einen Blog mit dem Titel “Mein Afrika” nicht mehr betreibt: “Ruhe in Frieden” etwa? Na, ich weiß nicht. Auch ein kleine Internetrecherche hat mir nicht wirklich weitergeholfen, mich dafür aber herrlich amüsiert. Vielleicht halt ich es mit dem hier: “In jedem Ende liegt ein neuer Anfang.”

Seit September 2009 ist meine Zeit in Afrika beendet. Ich habe es unglaublich genossen, habe viel gesehen, gehört und erlebt. Habe mich aufsaugen lassen, von den Menschen, der unglaublichen Natur und meiner herrlichen Arbeit. Das alles hat mich sehr glücklich gemacht.

Nun befinde ich mich im Endspurt meines Studiums und freue mich schon auf die Zeit danach, denn Afrika wird wieder eine Rolle für mich spielen. Und dann freue ich mich darauf, ganz im Sinne eines jeden Endes, auch hier wieder einen neuen Anfang zu machen.

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June 25, 2009 at 5:20pm
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Neuer Rekord aus Maputo

Simon und ich haben gestern den absoluten Wieviel-Menschen-passen-in-ein-Minibustaxi-Rekord erleben dürfen. 22 Menschen!

Das macht uns keiner so schnell nach. Top die Wette gilt…

Bald mehr!

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June 20, 2009 at 4:00pm
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Ein kleiner Bericht über das MIAGI Youth Orchestra und die MIAGI Youth Big Band aus dem Jahr 2008. Viel Spass…

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1:09am
Notes

“Give me your hand brother!”

Eine Woche ist vergangen nachdem ich vom Flughafen abgeholt wurde. Alles ist gut soweit und ich bin froh und happy hier zu sein. Es ist schön zu merken, dass man sich ehrlich freut, dass ich hier bin. Mein Job bei “MIAGI - Music Is A Great Investment” beeinhaltet die Vorbereitung zweier grosser Tourneen. So reist das MIAGI Youth Orchestra gemeinsam mit der MIAGI Youth Big Band Mitte August für 10 Tage nach Deutschland, um dort zwei Konzerte in Kassel und Berlin zu geben (bald mehr Infos). Frisch zurück in Afrika kommt dann Anfang September das Bundesjugendorchester und das Bundesjugendjazzorchester für zehn Tage und fünf Konzerte nach Südafrika.

Gearbeitet wird im State Theatre von Pretoria. Ein grausliges Gebäude mit 12 Stockwerken mitten in der City. Wenn ich nicht mit dem Auto abgeholt werde, mache ich mich früh morgens auf den Weg und nehme entweder den Bus, auf den nicht so Verlass ist, oder halte eines der vielen ständig um Kundschaft hupenden Minibustaxis an. Dort quetscht man sich dann gut gelaunt in besten Zeiten zu zehnt hinein, gibt die 10 Rand (90 Cent) dem Nachbarn in der Hoffnung, dass sie irgendwann den Fahrer erreichen und überlässt sich seinem Schicksal. Sie fahren wie die Teufel! Nebenbei wird der Haushalt erledigt: Es wird gefrühstückt, das Radio repariert oder an der nächsten Ampel fürs Mittagessen eingekauft. Es ist ein grosser Spass und die gute Laune stets ansteckend.

Wenn ich mich zur Mittagspause in eines der Restaurants in der Innenstadt aufmache, quillt die Stadt fast über vor lauter Autos und Menschen. Ich tauche gerne ein in das Chaos und die Menschenströme, die sich durch die Strassen schieben. Gemüsehändler schreien um ihre Bananen, jungen Frauen werden die neusten Frisuren angepriesen und als Handyloser kann man an der nächsten Ecke für ein paar Rands mit alten Drehtelefonen die Liebste erreichen. Zwischendrin der ein oder andere fein gekleidete Businessmann. Aber auch lange Schlangen mit Frauen und Kindern, die geduldig vor den Essensausgaben warten. Und darüber schwingend: Das ewige Hupen der Minibustaxis.

Wenn ich gegen halb fünf aufbreche bleibt nicht mehr viel Zeit. Ich gehe vielleicht noch etwas einkaufen, oder einen Kaffee trinken, doch spätestens um sechs bin ich zu Hause. Die Dunkelheit kommt jetzt im Winter ziemlich schnell und alleine, ohne Auto sei es einem nicht geraten, einen Fuss vor die Tür zu setzen, so sagt man. So bin ich natürlich ziemlich vorsichtig und auch tagsüber häufig misstrauisch. Doch beizeiten nervt es mich. Möchte ich doch lieber auf mein Situationsgefühl vertrauen als auf irgendwelche Statistiken. Irgendwo dazwischen liegt wohl der berühmte Mittelweg… Glücklicherweise haben einige Mitbewohner Autos, sodass wir abends durchaus nochmal was trinken gehen.

Jetzt wird es Zeit. Das Feuerchen ist aus und die Füsse werden kalt. Am Montag geht es dann für eine Woche nach Maputo nach Mozambique auf den “Euro-African Campus for Cultural Cooperation”. Ich freu mich…

Auf bald!

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1:05am
Notes
Das schönste und wärmste Plätzchen im Haus. Der Kamin in der Küche. Der Winter hat begonnen und in unserem alten Häuschen gibt es weder Heizung noch isolierte Fenster. “Die Leute in Südafrika wundern sich jedes Jahr aufs neue, dass der Winter kommt.” So mein Mitbewohner. Mich wunderts auch…

Das schönste und wärmste Plätzchen im Haus. Der Kamin in der Küche. Der Winter hat begonnen und in unserem alten Häuschen gibt es weder Heizung noch isolierte Fenster. “Die Leute in Südafrika wundern sich jedes Jahr aufs neue, dass der Winter kommt.” So mein Mitbewohner. Mich wunderts auch…

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June 14, 2009 at 9:18pm
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Ich bin da. In Afrika. Es ist fantastisch. Wohne in einer WG im Stadtteil Brooklyn in einem kleinen afrikanischem Altbau. Ein bisschen Berlin in Südafrika. Dielenboden, hohe Decke und Stuck. Die Wände warm und bunt. Mein Zimmer in hellem blau gehalten. Alles da. Ein frisches Bett, Schrank und Schreibtisch. Vor dem Fenster schnattern die Gänse.
Und diese Küche…
Bald mehr.

Ich bin da. In Afrika. Es ist fantastisch. Wohne in einer WG im Stadtteil Brooklyn in einem kleinen afrikanischem Altbau. Ein bisschen Berlin in Südafrika. Dielenboden, hohe Decke und Stuck. Die Wände warm und bunt. Mein Zimmer in hellem blau gehalten. Alles da. Ein frisches Bett, Schrank und Schreibtisch. Vor dem Fenster schnattern die Gänse.

Und diese Küche…

Bald mehr.

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